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Rückblick Projekttage in Schüpfheim

  • 9. Juni
  • 5 Min. Lesezeit

Die Projekttage der 2. Oberstufe Schötz in Schüpfheim waren ein abwechslungsreiches und erlebnisreiches Mini-Lager voller Bewegung, Natur, Gemeinschaft und vielen lustigen Momenten. Während drei Tagen konnten wir gemeinsam viel erleben und als Klasse noch stärker zusammenwachsen.


Am Montagmorgen besammelten wir uns voller Vorfreude in Schötz. Ein Teil von uns machte sich mit dem Velo auf den Weg nach Schüpfheim, während die andere Gruppe mit dem öffentlichen Verkehr reiste. Schon die Anreise war ein erstes kleines Abenteuer. Die Velogruppe erlebte unterwegs einige lustige Situationen: In Willisau fiel jemand mit dem Fahrrad um, während daneben Esel laut „iaa“ riefen, was für grosses Gelächter sorgte. Später mussten die Velos sogar eine Treppe hochgetragen werden und bei einer Abfahrt im Wald machte jemand unfreiwillig einen kleinen Salto vom Fahrrad. Zum Glück verletzte sich niemand und alle konnten darüber lachen. Insgesamt war die Velotour für viele ein unvergessliches Erlebnis voller Spass, kleiner Abenteuer und lustiger Momente.



Nach unserer Ankunft deponierten wir das Gepäck und genossen gemeinsam die Mittagspause. Später erkundeten wir gemeinsam das Dorf und machten einen Bilder-OL. Während des OLs begann es plötzlich stark zu regnen und viele von uns wurden komplett durchnässt. Trotzdem blieb die Stimmung gut und wir hatten viel zu lachen. Einige Schülerinnen und Schüler erzählten später, dass gerade dieser starke Regen den OL besonders lustig und unvergesslich gemacht habe.


Am Abend freuten wir uns jedes Mal auf das leckere Nachtessen. Viele Schülerinnen und Schüler halfen täglich beim Kochen, Tischdecken, Servieren und Aufräumen mit. Danach durften wir unser Abendprogramm jeweils selbst wählen. Es gab verschiedene Möglichkeiten wie Fussball spielen, Pingpong spielen, Filme schauen oder Gesellschaftsspiele machen. Besonders beliebt war der Aufenthaltsraum, in dem fast immer gelacht, gespielt und geredet wurde. Viele fanden es schön, dass wir trotz fehlender Handys so viel gemeinsam unternahmen und als Klasse enger zusammenwuchsen.



Am Montagabend spielten wir gemeinsam verschiedene Spiele und verbrachten einen lustigen Abend zusammen. Einige Freiwillige halfen sogar in der Küche mit und servierten Getränke und Popcorn. Obwohl wir müde waren, wollten viele noch lange weiterreden und lachen. Deshalb mussten die Lehrpersonen teilweise sogar noch im Gang bleiben, bis langsam Ruhe einkehrte. Um 22.30 Uhr war jeweils Nachtruhe.


Am Dienstagmorgen starteten wir früh in den Tag. Nach dem Frühstück bereiteten wir unseren Lunch vor und machten uns in verschiedenen Gruppen auf den Weg zu den Wanderungen rund um Sörenberg und Flühli. Eine Gruppe wanderte auf dem Wickiweg bis zum Rischli, eine andere absolvierte die längere Wanderung rund um den Hundschnubel und die dritte Gruppe besuchte den Chessiloch-Wasserfall mit der Hängebrücke.


Die Hundschnubelgruppe hatte unterwegs allerdings Pech: Weil einige Schülerinnen und Schüler zu spät kamen, wurde der Bus verpasst und die Gruppe musste eine Stunde am Bahnhof Schüpfheim warten. Als die Gruppe später in Sörenberg ankam, war alles verschneit, sehr kalt und es begann wieder verstärkt zu schneien. Deshalb musste die Wanderung schliesslich abgebrochen werden. Stattdessen lieferten wir uns eine lustige Schneeballschlacht und wärmten uns danach bei einer heissen Schokolade in einem Restaurant wieder auf. Trotz des schlechten Wetters blieb die Stimmung gut.


Während den Wanderungen genossen wir die schöne Natur, die Aussicht und die gemeinsame Zeit unterwegs. Besonders die Wanderung zum Chessiloch-Wasserfall und zur Hängebrücke blieb vielen in guter Erinnerung. Eigentlich hätten wir am Nachmittag im Rischli rodeln sollen. Leider fiel das Rodeln wegen zu viel Schnee aus. Darüber waren viele zuerst etwas enttäuscht. Trotzdem liessen wir uns die gute Stimmung nicht verderben und machten das Beste daraus. Die Wanderungen machten allen viel Spass und sorgten für viele lustige Gespräche und gemeinsame Erlebnisse.



Auch am zweiten Abend gab es wieder ein feines Nachtessen, bei dem wir erneut mithalfen. Danach durften wir erneut selbst entscheiden, wie wir den Abend verbringen wollten. Einige spielten Pingpong, andere Töggeli oder Gesellschaftsspiele im Aufenthaltsraum und viele genossen einfach das Chillen. Es wurde viel gelacht und erzählt und viele merkten, wie wir als Klasse immer besser zusammenwuchsen. Um 22.30 Uhr war wiederum Nachtruhe.


Am Mittwochmorgen räumten und reinigten wir gemeinsam das Lagerhaus. Es gab viel zu tun, Essraum, Schlafsäle und Gänge reinigen, staubsaugen und Boden aufnehmen. Die Abwartin, welche das Lagerhaus abgenommen hat, war ziemlich pingelig. Obwohl viele zuerst keine grosse Lust aufs Putzen hatten, ging alles schneller als gedacht, weil alle mithalfen.


Danach fanden nochmals verschiedene Aktivitäten statt. Ein Teil der Velogruppe machte sich später auf den Rückweg entlang der Emme. Als Warm-up vor der Velotour gab es noch ein paar Pumptrackrunden. Nach ungefähr der Hälfte der Strecke wurde auf einem Spielplatz unsere Sandwiches gegessen. Dabei entstanden nochmals viele lustige Momente. An einer steilen Strecke mussten einige sogar vom Velo absteigen und laufen. Unterwegs entdeckten wir ein ausgebüxtes Kalb und später sogar ein Nummernschild am Wegrand. Zwei Schüler hatten unterwegs noch einen kleinen Unfall, doch zum Glück wurde niemand verletzt. Als Wiedergutmachung 😉nach dem langen Aufstieg nach Doppleschwand erhielt die Gruppe in Menznau eine Glace, worüber sich alle sehr freuten.


Die ÖV-Crew wurde am Mittwoch in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Hälfte ging ins Hallenbad nach Willisau, während die andere Hälfte am Ringertraining teilnahm. Im Hallenbad spielten wir verschiedene Ballspiele, sprangen vom Sprungbrett und hatten gemeinsam viel Spass im Wasser. Viele erzählten später, dass ihnen das Hallenbad besonders gefallen habe.



Die Gruppe im Ringertraining lernte verschiedene Übungen und Techniken kennen. Nach dem Aufwärmen mit Ballspielen übten wir Purzelbäume, Kopfstand und Handstand als Vorbereitung für das richtige Fallen. Danach zeigte uns der Trainer verschiedene Möglichkeiten, wie man den Partner auf den Rücken bringen kann. Besonders lustig waren die Stafetten zum Schluss, bei denen wir als Team gegeneinander antraten. Das Training machte allen grossen Spass und war für viele eine spannende neue Erfahrung.


Eine weitere Gruppe besuchte den Hof der Schintbühl-Glace im Ebnet. Nach der Zug- und Busfahrt und einem kurzen Fussmarsch erreichten wir den Hof pünktlich zum Mittagessen. Bei schönem Wetter konnten wir draussen essen und die gemeinsame Zeit geniessen. Danach begrüsste uns Frau Manuela Thalmann und zeigte uns den Familienbetrieb. Wir sahen verschiedene Tiere wie einen Hund, einen Ziegenbock namens Cesar und mehrere kleine Kälber. Besonders spannend war, dass die Jersey-Kühe zwar weniger Milch geben, diese dafür aber mehr Fett und Eiweiss enthält und deshalb besonders gut für die Glaceproduktion geeignet ist.


Ausserdem durften wir einen Blick in die Glace Produktion werfen. Viele von uns waren überrascht, dass die Produktion eher klein ist, obwohl die Schintbühl-Glace sehr beliebt ist. Insgesamt werden dort über 25 verschiedene Glace Sorten hergestellt. Besonders beliebt ist momentan die Sorte Joghurt-Heubeeri. Nach der spannenden Führung bekamen wir alle noch eine Glace unserer Wahl spendiert, worüber wir uns sehr freuten. Für viele war dies ein perfekter Abschluss unseres Klassenlagers.


Die Projekttage in Schüpfheim war für uns alle eine tolle und unvergessliche Erfahrung. Trotz Regen, Schnee und dem ausgefallenen Rodeln hatten wir viel Spass zusammen. Besonders die gemeinsamen Wanderungen, die gemütlichen Abende, die lustigen Erlebnisse und die schöne Zeit als Klasse werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

 

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