ARA - ein spannender Einblick, 5. Klassen

Aktualisiert: 22. März

Am 11.März 2022 fuhren die Klassen 5a und 5b mit dem Fahrrad zur ARA (Abwasserreinigungsanlage) im oberen Wiggertal. Als wir um 9.30 Uhr ankamen, begrüsste uns Herr Schrag, der Klärmeister.


Schritt 1: Im Einlaufbecken liefen pro Sekunde 260 Liter durch die sogenannten «Schnecken».

Schritt 2: «Raus, was nicht reingehört!» ist das Motto des Rechengebäudes.

Schritt 3: Ein mechanisches Klärbecken mit vier Metern Tiefe, das Vorklärbecken.

Schritt 4: Das vorgereinigte Abwasser im Biobecken wird nun mit Sauerstoff angereichert, damit sich Kleinstlebewesen vermehren. Diese nehmen Wasserstoffe als Nahrung auf. Diese Bakterien vermehren sich unter Schlammbildung. Nun wird das Wasser vom Schlamm getrennt.

Schritt 5: Im Untergrund – den Trichteranlagen - war es nicht sehr spannend aus meiner Sicht, weil nur Röhren und Kabel zu sehen waren.

Dann hat Herr Schrag noch von dem Faulturm erzählt, das klang nicht sehr lecker. Er zeigte uns schliesslich die Erde, die man am Boden der ARA finden kann. Wir rochen daran und ja... es roch säuerlich, wie nach Fischfutter. Am Ende sahen wir noch einen Dokumentarfilm. Ein paar andere Kinder und ich hatten noch einige Fragen. Ich fragte: «Wie wird man ARA-Arbeiter*in?» Seine Antwort lautete: «Man sollte eine elektrische oder mechanische Ausbildung haben.» Er erzählte uns, dass sein Arbeitskollege einmal Maurer war.


Auf der Rückfahrt war es sehr anstrengend, weil wir ja vorher einen Film geschaut hatten und es gemütlich war. Als wir in Nebikon beim Blumengeschäft angekommen waren, machten wir kleine Gruppen, um nach Hause zu fahren. Ich war Gruppenchef von Gianna, Delia und Leona. Wir mussten in dem Kreisel fahren und danach auf der Hauptstrasse. Schliesslich hielten wir am Strassenrand und verabschiedeten uns. Nachher fuhr ich auf der Strasse weiter und kam sehr müde zuhause an. Das war ein toller Morgen.


Julia Felber 5b









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